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Pressemitteilung 1.12.2008
Am Montag, 01.Dezember 2008 wird im Servicezentrum des Landratsamtes Fürstenfeldbruck (1.Stock, Galerie) eine Ausstellung eröffnet. Gezeigt werden Bilder und einige Tonfiguren von Nadja Harnisch. Nadja, wurde 1994 in München geboren und wohnt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in Esting. Sie ist von Geburt an geistig behindert und besuchte vor einigen Jahren den Hort an der Schule in Olching, wo sie an einer Kunsttherapie teilnahm. In dieser Zeit und auch danach entstanden sehr viele Bilder und einige Figuren aus Ton, die nun ausgestellt werden.
Die Kunsttherapie ist eine unterstützende und wirksame Methode zur Förderung des seelischen Gleichgewichts, der kognitiven und motorischen Fähigkeiten und sie dient auch der Korrektur und Verbesserung von Koordinations- bzw. Bewegungsstörungen. Nicht nur das künstlerische Talent, das sich ganz besonders in Nadjas Farbkomposition zeigt, wurde gefördert sondern ihr Wohlbefinden und ihr Selbstbewusstsein gesteigert. Zudem war es wichtig, ihre Ressourcen durch ein spezielles Wahrnehmungstraining zu entdecken und darauf aufzubauen. Nadja kann sehr viele Dinge, und diese auch besonders gut; sie braucht nur etwas mehr Zeit, als vielleicht ein anderes Kind ihren Alters. Wichtig war auch das Training in der Feinmotorik oder im Nachsprechen von rhythmischen Texten. Denn der Klang des Wortes oder der Ausdruck in Farbe ist es, der die Seele eines Menschen berührt.
Derzeit besucht Nadja die Cäcilien-Schule der Stiftung Kinderhilfe in Fürstenfeldbruck. In ihrer Freizeit fährt Nadja gerne Rad oder geht schwimmen. Sie ist in der Sportgruppe des EBK Olching (Kreis Eltern behinderter Kinder) als Schwimmerin aktiv, und hat schon manch eine Medaille in nationalen Wettbewerben der Special Olympics gewonnen.
Die Ausstellung kann zwischen dem 01.12.08 und dem 12.12.08 jeweils während den Öffnungszeiten des Landratsamts (Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr , Freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr) besucht werden. Der Eintritt ist frei!
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Pressemitteilung 31.07.2008
Spende der SMV des Gymnasiums Olching
Einen Scheck über € 1.000,00 überbrachten die Vertreterinnen der SMV des Gymnasiums Olching, Mirja Wegge und Stefanie Czulkies, sowie die Vorsitzende des Elternbeirates Petra Romeike den Sportlerinnen und Sportler und dem 1. Vorsitzenden Horst Brehmer des Kreises Eltern behinderter Kinder Olching e.V. Der Betrag wurde anlässlich des großen Sommerfestes des Gymnasiums am 25.07.2008 gesammelt. Viele fleißige Schülerinnen und Schüler haben durch ihre Aktivitäten den tollen Betrag ermöglicht.
Die Spende wird auf die verschiedenen Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung des EbK Olching e.V. aufgeteilt.
Olching, den 13.03.2008 Manuela Brehmer
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Pressemitteilung 14.03.2008
Erfolgreiche Wintersaison
Die Wintersportler/-innen des Kreises Eltern behinderter Kinder Olching e.V. haben mit einem alpinen Abschlußtraining von Special Olympics Bayern am 08./09.03.2008 im Allgäu ihre sehr erfolgreiche Wintersaison 2007/2008 beendet.
Bereits im Januar nahmen 6 alpine Skiläufer/-innen, eine Snowboarderin und eine Langläuferin an den bayerischen Special Olympics Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen teil und brachten je 4 Gold- und Silbermedaillen, 5 Bronzemedaillen und weitere hervorragende Platzierungen mit nach Hause.
Im Februar reisten 5 Athletinnen und Athleten mit ihren Betreuern zu den internationalen Winterspielen von Special Olympics Liechtenstein nach Malbun. Auf sehr anspruchsvoller Piste und schwierigen Schneeverhältnissen (es war sehr warm) gewann im Super G Georg Emmerdinger eine Silbermedaille, Patrick Brehmer eine Bronzemedaille, Nadine Stein belegte den 4. Platz, Tanja Helminger den 7. Platz. Leider stürzte Markus Bartl im Super G. Im Slalom belegten alle 5 Teilnehmer des EbK Olching in ihren jeweiligen Leistungsklassen einen 4. Platz.
Für die kommende Wintersaison ist die Teilnahme an den nationalen Special Olympics Winterspielen von 02.-05. März2009 in Inzell geplant. Durch die hervorragenden Leistungen empfehlen sich die Sportlerinnen und Sportler auch für eine Bewerbung für die Weltwinterspiele von Special Olympics, die von 06. bis 13. Februar 2009 im Skiparadies von Boise in Idaho/USA stattfinden.
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Pressemitteilung 09.01.2008
1.bayerische Special Olympics Winterspiele vom 15.-18.01.2008 in Garmisch-Partenkirchen
Mit 8 Skisportlerinnen- und sportler und 6 Betreuer ist der Kreis Eltern behinderter Kinder Olching e.V. bei den bayerischen Special Olympics Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen vom 15.01. bis 18.01.2008 in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom, Snowboard und Langlauf vertreten und hofft auf die Begeleitung zahlreicher Fans.
Eröffnet werden die Winterspiele mit einer großen Eröffnungszeremonie im Kurpark von Garmisch am Dienstag, den 15.01.2008 – 18.00 Uhr unter Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik, Schirmherr der Veranstaltung ist Kultusminister Siegfried Schneider.
Im Olympia-Skistadion – unter der neu errichteten Sprungschanze – enden alle Skidisziplinen, erstmals auch Slalom und Riesenslalom am legendären, umgebauten Gudiberg.
Insgesamt 234 Athleten aus Bayern und Gäste aus der Schweiz und Liechtenstein werden unter dem Motto von Special Olympics „Laßt mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen, kann, lasst mich mutig mein Bestes geben“ um Medaillen und persönliche Bestleistungen kämpfen.
Die Siegerehrungen finden wettbewerbs-begleitend im Skistadion statt, ebenso die Schlußfeier am Freitag, den 18.01.2008 um 14.30 Uhr.
IM Rahmen der Winterspiele wird für schwächere Athleten ein wettbewerbsfreies Programm angeboten.
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Die Starterliste des EbK Olching:
Snowboard: Tanja Helminger Langlauf:Nadja Harnisch Skialpin: Nadine Stein Kathrin Schaefer Markus Bartl Patrick Brehmer Georg Emmerdinger Philipp Maurer
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Pressemitteilung 03.11.2007
Special Olympics Weltsommerspiele in Shanghai 02.-11.10.2007
Tanja Helminger – sportliches Multitalent des EbK Olching e.V. – ist mit einer Bronze-Medaille im Tennis Doppel-Mixed und einem hervorragendem 4.Platz im Tennis Damen Einzel von den Special Olympics Weltsommerspielen in Shanghai zurückgekehrt. Die junge Eichenauerin sollte eigentlich mit ihrer Doppelpartnerin Maria Noguerol-Perez aus Pfaffenhofen an den Start gehen. Maria brach sich jedoch im Training in Shanghai den Arm, so dass sie nicht mehr an den Start gehen konnte. Kurzerhand entschlossen sich die Trainer Helminger und Parten Theodor Knuth im Mixed starten zu lassen. Obwohl beide noch nie zusammen trainierten oder spielten, konnten sie eine Bronzemedaille für das deutschen Team sichern. Die „Patrona Bavariae-Medaille“ erhielt Helminger und die 34 weiteren bayerischen Athleten durch den bayerischen Ministerpräsidenten Günter Beckstein anlässlich eines Empfangs im Prinz-Carl-Palais nach ihrer Rückkunft aus Shanghai überreicht.
Patrick Brehmer – von Special Olympics International zum weltweiten Botschafter ernannt – hatte in Shanghai einen vollen Terminkalender und repräsentierte Special Olympics bei vielen Veranstaltungen rund um die Weltspiele. Zu verschiedenen Themen, wie Special Olympics und weltweiter Fußball, Special Olympics Familien oder Athletenvertretung konnte der Olchinger Special Olympics erfahrene Athlet (Schwimmen und Skialpin) seine Meinung und Ideen in Reden und Workshops einbringen. Höhepunkt seines Engagements in Shanghai war der Fackellauf der „Flame of Hope“ (Special Olympics Flamme) durch die Shanghaier City mit seinen 11 Botschafter-Kollegen und 3000 freiwilligen Helfern und sein Auftritt bei der Eröffnungsfeier zusammen mit Tim Shriver, dem Präsidenten von SO International und J.F.Kennedy-Neffe, vor 70.000 Zuschauern.
Weitere Informationen unter www.specialolympics.de
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Pressemitteilung 2 Athleten des EbK Olching e.V. bei den Special Olympics Weltspielen in Shanghai
China ist derzeit Schauplatz einiger großer Sportereignisse – die WM im Frauenfußball und die Formel 1. Das größte sportliche Ereignis sind aber die Special Olympics Weltsommerspiele von 02.-11.10.2007 in Shanghai. 7000 Athleten mit geistiger Behinderung aus 169 Ländern der Welt werden in 24 olympischen Sportarten gemäß dem Special Olympics Eid „Laßt mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben“ um Medaillen und persönliche Bestleistungen antreten.
Special Olympics Deutschland entsendet 184 Athleten, darunter 2 Athleten des Kreises Eltern behinderter Kinder Olching e.V..
Tanja Helminger – ein sportliches Multitalent – wird ihren Heimatverein unter dem Motto der Weltspiele „I know I can!“ im Tennis-Einzel und mit ihrer Doppelpartnerin Maria Noguerol-Perez aus Pfaffenhofen im Tennis-Damendoppel vertreten. Das gemeinsame Training war die größte Herausforderung in der Vorbereitungsphase, Tanja musste wöchentlich nach Pfaffenhofen fahren. 2005 durfte Helminger breits an den Weltwinterspielen in Japan in den alpinen Skidisziplinen teilnehmen, daher geht sie die große Reise sehr entspannt an.
Eine besondere Ehre wurde Patrick Brehmer zuteil. Von Special Olympics International wurde er für die Jahre 2007-2009 zum International Global Messenger (weltweiter Botschafter) ernannt. Die Nominierung erfolgte aufgrund seiner sportlichen Erfolge und seiner großen Erfahrung und Nähe zu Special Olympics. Zusammen mit 11 weiteren Athleten aus Kenia, USA, China, Hongkong, USA, Australien, Rumänien, Dubai und Argentinien wird der 30-jährige Olchinger in Shanghai vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit tätig sein. So kann er bei den Weltsommerspielen leider nicht seinem Sommersport Schwimmen nachgehen.
Am 26.09.2006 startet die Olchinger Delegation vom Flughafen München nach Shanghai. Bevor am 02.10.2007 die Spiel mit einer großer Eröffnungsfeier im Shanghai-Stadion und dem olympischen Zeremoniell eröffnet wird, haben die Athleten im Host-Town-Programm Zeit sich zu erholen, zu trainieren, Land, Leute, Sprache und die fremde Küche kennen zu lernen. Von 03.-11.10.2007 finden in allen großen Sportstätten die Wettbewerbe statt. Am 11.10.2007 heißt es nach der Abschlussfeier „Servus“ zu sagen. Die Olchinger Athleten werden am 13.10.2007 frühmorgens in München mit vielen Medaillen und noch mehr persönlichen Bestleistungen, neuen Erfahrungen und tollen Eindrücken zurück erwartet.
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Tanja Helminger
und
Patrick Brehmer
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Mitteilung 29.08.2006 Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin 13 Sportlerinnen und Sportler nehmen an den Special Olympics Nationalen Sommerspielen 2006 teil
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Auf Einladung von Bundestags-Vizepräsidentin Gerda Hasselfeldt wird die Olchinger Delegation das Reichstagsgebäude mit Glaskuppel besichtigen und im Abgeordnetenhaus zu Mittag essen können. Ein besonderes Schmankerl für die Special Olympians.
Weitere Informationen unter www.specialolympics.de
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Vor dem Hintergrund sich auszutauschen, sich gegenseitig zu informieren und zu unterstützen, bildeten auf Initiative von Pater Wagner einige betroffene Eltern von Kindern mit geistiger Behinderung im Jahr 1975 die Selbsthilfegruppe "Kreis Eltern behinderter Kinder - EbK ". Die Leitung übernahm Annemarie Lackner, selbst Mutter eines behinderten Sohnes.
Zunächst beschränkten sich die Aktionen auf Ausflüge, Kirchgänge, Teilnahme an Ferienprogrammen und gelegentlichen Treffs mit diversen Angeboten. Erst als zum 10-jährigen Bestehen der Selbsthilfegruppe - nach einer Idee von Prof. Dr. Peter Kapustin, dem Leiter des Lehrstuhls für Behindertensport an der Uni Würzburg - ein Spiel- und Sportfest mit Teilnehmern aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck veranstaltet wurde, entstand im Elterkreis der Wunsch zu weiteren Aktivitäten. Der Bekanntheitsgrad wuchs an, der Zuspruch von außen und das Interesse am Behindertensport wurden fortan stärker.
So entstand im Jahr 1987 die Sportgruppe unter der Leitung von Brigitte Pfleger und bildet seither ein Herzstück des EbK. Die gehandicapten Jugendlichen rückten mehr und mehr in den Vordergrund, die Eltern übernahmen den Part der Begleiter, Betreuer und Organisatoren, aus der Elternschaft gründete sich im Jahr 1989 die SRG-Gruppe (Spiel-Ratsch-Gespräche), in der das Innenleben des EbK organisiert und gestaltet wurde.
Zwangsläufig wurden weitere Angebote für alle Betroffenen erarbeitet, neu Hinzugekommene - meist jüngere Eltern und Interessierte - brachten weitere Ideen, aber auch Wünsche ein, der Umfang der Vereinsaktivitäten verteilte sich auf mehrere Personen, die Verantwortlichkeiten stiegen an.
Im Jahr 1995 wurde mit einer Ausstellung von handwerklichen Arbeiten behinderter Menschen, mit einem großen Sportfest unter der Schirmherrschaft der Gattin des damaligen Bundespräsidenten, Frau Christine Herzog, und mit einem tollen Festabend das 20- jährige Bestehen des EbK gefeiert. Frau Lackner, als Leiterin des Ebk, erhielt für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und für ihr Bemühen um Menschen mit geistiger Behinderung das Bundesverdienstkreuz und von den Mitgliedern das goldene EbK- Emblem (die 4 farbigen Männchen).
Die EbK- Aktivitäten mehrten sich weiter und entwickelten sich in Richtung Vereinsgründung. Das Gokartfahren mit motorbetriebenen Karts auf dem Olchinger Volksfestplatz war zwischenzeitlich zur festen Einrichtung geworden und der EbK bekam die Mitgliedschaft bei Special Olympics Deutschland, die Sportler nahmen von nun ab an nationalen und internationalen Sportveranstaltungen teil.
Nach umfangreichen Diskussionen und intensiven Überlegungen erfolgte dann am 23. April 1996 die Gründung des Vereins "Kreis Eltern behinderter Kinder Olching e.V." und der Eintrag in das Vereinsregister. Die Vereinssatzung erhielt Rechtskraft. Der Mitgliederstand betrug 148 Mitglieder, Frau Lackner war die erste Vorsitzende des eingetragenen Vereins.
Neue Kräfte, neue Ideen, neue Vorschläge kamen herein, die Integration von Menschen mit Behinderung in ihrem gesamten Spektrum und die Entlastung der betroffenen Eltern wurden die wichtigsten Ziele des Vereins. Die Gründung des familienentlastenden Dienstes - FeD - im Jahr 1997 war die notwendige Folge.
Frau Lackner trat im Sommer 1997 als 1. Vorsitzende zurück und schied kurze Zeit später aus dem Verein aus, die Vereinsführung erfolgte bis zur Neuwahl vom 2. Vorsitzenden, der dann zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde und seither mit dem Gesamtvorstand den Verein führt.
Eine Neuorientierung mit neuen Projekten ließ die Mitgliederzahlen permanent ansteigen, der Verein umfaßt zur Zeit 260 Mitglieder, davon 103 Mitglieder mit Behinderung, der familienentlastende Dienst wird in verstärktem Maße beansprucht und das Sportangebot weiter ausgebaut. Der Verein entwickelt sich mit seinen Angeboten erfolgreich weiter.
Der EbK ist zu einer wichtigen Größe im sozialen Bereich der Gemeinde Olching und über die Gemeindegrenzen hinaus gewachsen und genießt gleichermaßen mit seinem Erscheinungsbild hohes Ansehen. Dies soll für die Mitglieder in der Zukunft Motivation sein, den Verein zu festigen, die Angebote auszubauen und die erlebten Erfahrungen - auch durch den Gebrauch modernerer Kommunikationsmittel - zum Wohle benachteiligter Menschen weiterzugeben.
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Freitags abends heizte DJ "Richie the Voice" den Sportlerinnen und Sportlern und den vielen Helfern kräftig ein und die strapazierten Muskeln konnten beim Tanz entspannt werden. Die offiziellen Vertreter der Gemeinde Olching 2. Bgm Franz Huber, 3. Bgm Heike Lotterschmid, Sportreferent Dr. Thomas Bauer und Jugenreferent Andreas Magg lobten das große Engegement des EbK Olching e.V. und hielten den sportlichen Teilnehmern für die Wettkämpfe die Daumen.
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Eisige Temperaturen und täglicher Neuschnee machten die Pisten für die insgesamt 350 Starter perfekt. Die Eichenauerin Tanja Helminger gewann dabei in der Abfahrt eine Silbermedaille und eine Goldmedaille im Riesentorlauf. Im Slalom fuhr die im höchsten level startende Tanja an zwei Toren vorbei und wurde disqualifiziert. "Macht nix" meinte die fröhliche Sportlerin, stolz auf die beiden anderen Medaillen. Stefanie Gentz, ebenfalls aus Eichenau, gewann in Abfahrt und Riesentorlauf Silber und wurde im Slalom gegen starke internationale Konkurrenz siebte. Auch sie war mit ihrem Abschneiden hoch zufrieden, den bei den Special Olympics wird der olympische Leitsatz "dabei sein ist alles" noch sehr ernst genommen. Doch nicht nur die sieben Wettbewerbstage, auch das Rahmenprogramm beeindruckte die Teilnehmer sehr. Zwei Tage verbrachte die deutsche Delegation zur Entspannung und Einge-wöhnung im malerischen Dörfchen Minami-Maki. Dort wurden sie von vielen ehrenamtlichen Helfern in die japanische Kultur eingeführt, konnten ein wenig Land und Leute kennen lernen und Gaumen, Magen und Hände an das japanische Essen gewöhnen. Reis, Fisch und Suppe schon zum Frühstück mit Stäbchen zu essen, ist für Europäer doch sehr fremd. Nach den beiden Tagen teilte sich die deutsche Mannschaft, die Skialpinsportler gingen nach Shigakogen, die Langläufer nach Hakuba der Rest blieb in Nagano. Dort fanden an historischen olympischen Stätten die Eröffnungs- und Schlussfeier unter Beteiligung des japanischen Kaiserhauses statt.
In den wettbewerbsfreien Tageszeiten konnten sich die Athleten und Betreuer in Olympic Town mit japanischen Kunstfertigkeiten, wie Ikebana, Origami oder Kalligraphie, Musik oder Teezeremonie die Zeit vertreiben und lernten so auch Sportler/-innen anderer Nationen und viele sehr liebenswürdige japanische Volunteers kennen.
Nach einem abschließendem Spaziergang im berühmten Zenkoji-Tempel in Nagano nahm man traurig und tränenreich Abschied von Japan und den jungen Dolmetschern, die Tag und Nacht hilfreiche Geister waren. Jedoch konnte der tolle Rückkehrer-Empfang, den die daheim gebliebenen Familien und Freunde organisierten, leicht über die Wehmut hinweghelfen. Stolz wurden die erfolgreichen Mädchen in die Arme geschlossen.
Nach dem gestrigen Empfang im Sozialministerium waren sich alle Athleten und Coaches einig - wir trainieren weiter - Special Olympics ist super! Und die Weltwinterspiele 2009 in Sarajewo / Bosnien sind das nächste Ziel.
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